Sinn und Zweck der Diensthaftpflichtversicherung für Polizeibeamte
Alle Beamten in Deutschland sind in der Regel über die sogenannte Amtshaftung abgesichert. Der Dienstherr, in diesem Fall der Staat, kommt also für Schäden auf, die Sie während Ihrer Arbeitszeit verursachen. Allerdings gibt es hierbei einen Haken: Nachdem die Forderung vom Staat übernommen wurde, kann dieser die entstandene Schadenssumme von Ihnen zurückfordern, und hier kommt die Diensthaftpflichtversicherung für Polizeibeamte ins Spiel.
Beispiel: Während Ihres Dienstes verlieren Sie aus Unvorsichtigkeit den Schlüssel zum Dienstwagen. Aus Sicherheitsgründen muss im Nachhinein eine Umprogrammierung am Fahrzeug vorgenommen werden, damit der verlorene Schlüssel für den Wagen nicht mehr funktioniert. Hierfür entstehen kosten in Höhe von 800 Euro. Der Dienstherr übernimmt diese zuerst, fordert diese allerdings später zurück, da Sie fahrlässig gehandelt haben.
Ohne eine Zusatzversicherung müssten Sie den Schaden aus eigener Tasche bezahlen, so übernimmt AXA die Kosten für die Umprogrammierung.
Versichert sind alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Ein Beispiel für einen Vermögensschaden wäre beispielsweise der Gewinnausfall eines Unternehmers, wenn Sie diesen ohne rechtliche Grundlage länger festhalten als möglich. Die Diensthaftpflichtversicherung ist eine rein berufliche Versicherung, kann jedoch mit einer privaten Haftpflichtversicherung von AXA kombiniert werden, um von attraktiven Rabatten zu profitieren.