So ergänzt Du Deinen Schutz als Beamtin oder Beamter
Als Beamtin oder Beamter beteiligt sich Dein Dienstherr nicht mit einem klassischen Arbeitgeberanteil an der Krankenversicherung, sondern über die Beihilfe. Je nach persönlicher Situation übernimmt sie einen Teil Deiner Krankheitskosten, oft zwischen 50 und 70 Prozent. Den verbleibenden Anteil kannst Du über eine passende private Krankenversicherung für Beamte absichern.
Ein einfaches Beispiel: Liegt Dein Beihilfesatz bei 70 Prozent und es entsteht eine Arztrechnung über 1.000 Euro, trägt die Beihilfe 700 Euro. Für die restlichen 300 Euro brauchst Du dann eine ergänzende Absicherung über die private Krankenversicherung.
Die gesetzliche Krankenversicherung ist auf dieses System nicht abgestimmt. Dort zahlst Du den Beitrag einkommensabhängig, ohne dass sich die Absicherung an Deinem Beihilfeanspruch orientiert. Außerdem erhältst Du bei Behandlungen in der Regel keine Rechnungen zur Einreichung bei der Beihilfe.
Genau deshalb spricht man bei der PKV für Beamte oft auch von einer beihilfekonformen Absicherung. Sie ist darauf ausgelegt, genau den Kostenanteil zu übernehmen, der nach der Beihilfe offen bleibt. So lässt sich Dein Versicherungsschutz passend zu Deiner persönlichen Situation aufbauen.