Wer berät mich als Referendar oder Lehrer über Versicherungen?
Referendare und Lehrer können sich auf viele Wege informieren, wie sie ihren erhöhten Versicherungsbedarf abdecken können. Bei Beratern in Versicherungsagenturen oder auch in Banken können Sie sich beraten lassen. Jedoch sollte bedacht werden, dass die Berater oft gewillt sind, ihre hausinternen Produkte zu verkaufen und das Angebot demnach etwas schmal ausfallen kann. Um von einem weitgefächerten Versicherungsangebot zu profitieren, können Sie sich an unabhängige Finanz- oder Versicherungsmakler wenden. Diese bieten Ihnen grundsätzlich mehr Produkte an, die attraktive Tarife aufweisen. Des Weiteren sind Vergleichsportale im Internet eine Möglichkeit, wie Sie schnell an benötigte Informationen gelangen. Darüber hinaus können Sie so verschiedene Versicherungen miteinander vergleichen. Ihre DBV Deutsche Beamtenversicherung [name] in [ort] möchte Sie auf der Suche nach dem optimalen Versicherungsschutz für Referendare und Lehrer unterstützen und Ihnen mit dem Inhalt dieser Seite einen umfangreichen Überblick verschaffen.
Was sollten Sie bei Versicherungen für Referendare und Lehrer beachten?
Bei der Wahl eines Tarifes stellt der auf den Beruf ausgerichteter Versicherungsumfang einen wesentlichen Aspekt dar. Beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung sollten Sie als Referendar oder Lehrer unbedingt auf den Einschluss einer Diensthaftpflicht und dem Verlustrisiko des Schulschlüssels achten.
Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie als Referendar oder Lehrer auf den Einschluss einer erweiterten Variante in Form einer Dienstunfähigkeitsversicherung bestehen. So können Sie Ihr Einkommen nachhaltig schützen.
Bei der Auswahl der richtigen Krankenversicherung müssen, neben einem soliden Versicherungsschutz, auch die Beihilfezahlungen Ihres Dienstherrn miteinbezogen werden. Auf diese Weise nutzen Sie alle Vorteile optimal. Beobachten Sie kontinuierlich die unterschiedlichsten Tarife, werden Sie sicher bald ein passendes und günstiges Angebot für sich finden.
Wie geht ein Versicherungswechsel als Referendar oder Lehrer vonstatten?
Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass Versicherungsnehmer darüber nachdenken, ob sie ihre Versicherung noch benötigen oder diese als zu teuer empfinden. Oft kommen diese Gedanken, wenn man erst kürzlich ein gutes Angebot entdeckte und folglich die bestehende Versicherung kündigen möchte. Auch Sie als Referendar oder Lehrer müssen sich an die angegebenen Kündigungsfristen halten. Eine Haftpflichtversicherung beispielsweise, hat feste Laufzeiten und kann erst drei Monate vorm Ende dieser gekündigt werden. Genauso verhält es sich mit der privaten Krankenversicherung. Auch diese lässt sich drei Monate vor Beendigung des Versicherungsjahres kündigen.
Bei der gesetzlichen Krankenversicherung sieht es etwas anders aus. Nach einer bestimmten Vertragslaufzeit lässt sich die Mitgliedschaft zum Ende des übernächsten Monats beenden. Streben Sie als Referendar oder Lehrer einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung an, müssen Sie zunächst die Jahresarbeitsentgeltgrenze erreichen oder überschreiten.
Ihre Dienstunfähigkeitsversicherung lässt sich jederzeit kündigen, jedoch sollten Sie sich frühzeitig um ebenbürtigen Ersatz gekümmert haben, damit Sie nicht ohne Versicherungsschutz auskommen müssen.
Wie teuer ist die gesetzliche Krankenversicherung für Referendare und Lehrer?
Diese Frage lässt sich klar beantworten: Festgelegte 15,5 % Ihres monatlichen Einkommens müssen Sie für Ihren Versicherungsbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung abführen. Auch Sie als Referendar oder Lehrer unterliegen diesem Beitragssatz, wenn Sie sich über die gesetzliche Krankenversicherung absichern möchten. Die Berechnungsgrundlage stellt Ihr monatlichen Einkommen dar. Aus diesem Grund zahlen Besserverdienende höhere Beiträge als Geringverdiener.
Die Familienversicherung der GKV hat den Vorteil, dass gering oder nicht verdienende Ehepartner und die Kinder automatisch mitversichert sind. Ihre Versicherungsbeiträge bleiben dennoch konstant. Es bestehen auch Tarife mit integrierter Selbstbeteiligung, die folglich Beitragssenkungen nach sich ziehen.
Wegen der aktuellen Finanzlage veranschlagen manche Krankenkassen einen Zusatzbeitrag. Dieser Sachverhalt spielt bei der Wahl einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung eine große Rolle, denn hierdurch steigt der Beitrag für den Versicherungsschutz an. Möglicherweise sind diese Berechnungen für Sie als angestellter Referendar oder Lehrer interessant, aber Ihre verbeamteten Kollegen zahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung immer den Höchstbeitrag.
Sind Referendare und Lehrer automatisch krankenversichert?
Ja und nein. Bereits vor Ihrem Berufsstart als Referendar oder Lehrer verfügten Sie über einen Krankenversicherungsschutz. Haben Sie diesen Vertrag nie geändert, läuft er weiter. Unter bestimmten Voraussetzungen obliegt Ihnen die Entscheidung zwischen einer Mitgliedschaft in der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie als Referendar oder Lehrer aufgrund der Jahresarbeitsentgeltgrenze oder Versicherungspflichtgrenze nicht der Krankenversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen.
Sind Sie verbeamteter Lehrer, können Sie frei zwischen der PKV und der GKV entscheiden. Wie bereits angemerkt, müssen Sie als Referendar oder Lehrer im Angestelltenverhältnis die Versicherungspflichtgrenze erreichen, um frei zwischen beiden Möglichkeiten entscheiden zu dürfen.
Wie lässt sich die günstigste Krankenversicherung für Referendare und Lehrer finden?
Auf diese Frage lässt sich keine allgemeingültige Antwort finden. Da es unzählige Anbieter auf dem Markt gibt, gibt es ebenso unzählige Angebote und Tarife. Dadurch bedingt, dass Sie sich Ihren persönlichen Leistungskatalog individuell zusammenstellen, gestalten sich auch die Beiträge individuell. Das Eintrittsalter und der aktuelle Gesundheitszustand sind maßgeblich für die Beitragsberechnung einer privaten Krankenversicherung. Wir von der DBV Deutsche Beamtenversicherung [name] in [ort] empfehlen Ihnen, die für Sie interessanten Angebote eingehend miteinander zu vergleichen.
Der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 % Ihres monatlichen Einkommens scheint im ersten Moment keinen Spielraum zuzulassen. Es ist jedoch möglich, durch Selbstbeteiligungen und fehlende Zusatzbeiträge, geringere Monatsbeiträge zu zahlen. Beschäftigen Sie sich intensiv mit der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung und vergleichen Sie beide Varianten miteinander. Ihre DBV Deutsche Beamtenversicherung [name] in [ort] ist Ihnen gern bei Ihrer Suche nach der bestmöglichen Krankenversicherung behilflich. Wir heißen Sie auch in unseren Geschäftsräumen vor Ort herzlich willkommen. Dort können wir Sie detailliert und fachkundig über Ihre Versicherungsmöglichkeiten beraten.
Was ist im Krankheitsfall zu tun?
Wie jeder andere Mensch auch, müssen Sie als Referendar oder Lehrer zunächst zu einem Arzt. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die GKV und die PKV nicht voneinander. In der PKV erhalten Sie in der Regel schneller einen Termin. Als Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung geschieht die Abrechnung zwischen Arzt und Krankenkasse ohne Ihre Mithilfe. Als Privatpatient hingegen müssen Sie zunächst die Rechnung Ihres Arztes selbst begleichen. Sie erhalten Ihre Auslagen zurück, sobald Sie die Rechnungen an Ihre private Krankenversicherung oder die Beihilfestelle schickten. Für letzteres müssen Sie beihilfeberechtigt sein und ein entsprechendes Antragsformular für die Kostenerstattung ausfüllen.