Unterschiede nach Dienstgrad und Dienstform
Nicht jede Dienstform bringt dieselbe Versorgungslage mit sich. Freiwillig Wehrdienstleistende, Soldaten auf Zeit und Berufssoldaten unterscheiden sich erheblich in ihren Ansprüchen und Pflichten.
Freiwillig Wehrdienstleistende absolvieren ihren Dienst für einen begrenzten Zeitraum. Sie sind truppenärztlich versorgt, aber in vielen privaten Bereichen auf sich allein gestellt. Soldaten auf Zeit verpflichten sich für mehrere Jahre. Ihre Versorgungsansprüche wachsen mit der Dienstzeit, aber Versorgungslücken bleiben in der Anfangsphase bestehen.
Berufssoldaten genießen langfristige Versorgungsansprüche, die denen von Beamten auf Lebenszeit ähneln. Dennoch bestehen auch hier Bereiche, in denen private Ergänzungen sinnvoll sind.
Die folgende Übersicht zeigt, welche Absicherungen je nach Dienstform besonders relevant sind:
- Freiwillig Wehrdienstleistende: Diensthaftpflicht: Sehr wichtig. Dienstunfähigkeitsschutz: Empfehlenswert. Pflegepflichtversicherung: Pflicht. Unfallversicherung: Empfehlenswert.
- Soldat auf Zeit: Diensthaftpflicht: Sehr wichtig. Dienstunfähigkeitsschutz: Sehr wichtig. Pflegepflichtversicherung: Pflicht. Unfallversicherung: Empfehlenswert.
- Berufssoldat: Diensthaftpflicht: Wichtig. Dienstunfähigkeitsschutz: Wichtig. Pflegepflichtversicherung: Pflicht. Unfallversicherung: Situationsabhängig.
Die DBV Deutsche Beamtenversicherung Wessel & Kollegen OHG in Roth bewertet Ihre konkrete Dienstform und leitet daraus den passenden Schutz ab.