Forstverwaltungsbeamte im mittleren Dienst
Unabhängig davon, ob Sie nun den technischen oder den nichttechnischen Dienst anstreben, müssen Sie für eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst als Forstverwaltungsbeamter im mittleren Dienst verschiede Voraussetzungen erfüllen. Diese sind im Detail:
- mittlere Reife (Realschulabschluss)
- Hauptschulabschluss mit förderlicher Ausbildung oder ein anderer gleichwertiger Schulabschluss
- Deutsche Staatsangehörigkeit bzw. EU-Staatsbürgerschaft
- einwandfreier Leumund und keine Vorstrafen
- Bekenntnis zur Verfassung der Bundesrepublik
Die Sicherung der Wirtschaftlichkeit des Waldes ist für Forstverwaltungsbeamte im mittleren Dienst ebenso eine Aufgabe, wie die Bewirtschaftung selbst und die Buchführung in der Försterei. Auch der Schutz staatlicher Wälder vor unrechtmäßigen Übergriffen Dritter ist eine wichtige Aufgabe in diesem Bereich. Forstverwaltungsbeamte im mittleren Dienst werden auch in Bereichen wie der Personalbuchhaltung eingesetzt.
Forstverwaltungsbeamte im gehobenen Dienst
Der typische Forstverwaltungsbeamte im gehobenen Dienst ist beispielsweise der Revierförster. In diesem Berufszweig tragen Sie eine große Verantwortung, erleben aber auch einen ebenso abwechslungsreichen wie spannenden Arbeitsalltag. Die Voraussetzungen für eine Einstellung als Forstverwaltungsbeamter im gehobenen Dienst sind dabei deutlich höher, als für eine Einstellung im mittleren Dienst. Konkret sehen diese wie folgt aus:
- abgeschlossenes Bachelorstudium (nur als Quereinsteiger – ansonsten ist der Vorbereitungsdienst ein duales Studium)
- Höchstaltersgrenzen (unterschiedlich – oftmals 32. Lebensjahr)
- Bestehen eines umfangreichen Auswahlverfahrens
- Hochschulabschluss
- einwandfreier Leumund und keine Vorstrafen
- auch hier selbstverständlich das Bekenntnis zur Verfassung der BRD
- Tauglichkeit für den gehobenen Forstdienst
Wenn Sie bereits ein Bachelor- oder Masterstudium in einem Fach absolviert haben, das zum Aufgabenbereich des Försters passt, können Sie direkt zum Beamten zur Probe ernannt werden. Wenn Sie eine Ausbildung als Forstverwaltungsbeamter im gehobenen Dienst anstreben, reicht natürlich die Fachhochschulreife. Im Rahmen des Vorbereitungsdienstes, der zum Teil aus dem Bachelorstudium und zum Teil aus der praktischen Ausbildung im Betrieb besteht, lernen Sie die folgenden Themenschwerpunkte kennen:
- Verwalten, Betreuen, Bewahren und Bewirtschaften
- Waldbesitzer betreuen und die Vorschriften wahren
- Auszeichnungen von Bäumen
- Jagdbegleitungen
- Organisation von Personal
- Führen von Personaleinsätzen
Das ist auch wichtig. Denn wenn Sie den Vorbereitungsdienst abgeschlossen haben und in das Beamtenverhältnis zur Probe übernommen werden, erwarten Sie unter anderem die folgenden Aufgabenbereiche:
- Öffentlichkeitsarbeit
- Pädagogik
- Naturschutz
- Jagd
- Forstwirtschaft
- Wegebau
- Liegenschaftenverwaltung
- Ökologie
Grundsätzlich ist eine gewisse Liebe zur Natur unerlässlich, wenn Sie diesen Beruf ausüben möchten - egal ob für den mittleren oder den gehobenen Dienst.