Die Ausbildung
Wer sich im Auswahlverfahren gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, wird für die Ausbildung zugelassen. Die Ausbildung hat eine Dauer von zweieinhalb Jahren und zeichnet sich durch eine Kombination aus Theorie und Praxis aus. Zu den theoretischen Inhalten gehören dabei Fächer wie Staats- und Verfassungsrecht sowie Politische Bildung. Auch polizeispezifische Themen wie das Einsatzrecht sowie Straf- und Strafprozessrecht dürfen natürlich nicht fehlen. Im Anschluss an die theoretische Phase Ihrer Ausbildung folgt der praktische Teil. Hier zeichnen sich erste große Unterschiede zur Ausbildung von klassischen Beamten der Polizei ab. Bei der Bundespolizei kommen Sie nämlich im grenz- und bahnpolizeilichen Aufgabenbereich zum Einsatz. Außerdem ist ein Praktikum bei der Bundesbereitschaftspolizei und der Luftsicherheit denkbar. Sobald Sie den praktischen Teil Ihrer Ausbildung abgeschlossenen haben, winkt bereits die Laufbahnprüfung. Im Rahmen dieser Abschlussprüfung müssen Sie unter Beweis stellen, dass Sie dem Dienst als Beamte der Bundespolizei gewachsen sind. Wer hier besteht, kann sich über die Ernennung zum Beamten auf Probe freuen. Nun können Sie Ihren Dienst als Bundespolizist endlich antreten.
Die Aufgaben
In der Bundespolizei winken vielfältige Aufgaben. So können Sie beispielsweise andere Beamte der Polizei bei Großeinsätzen unterstützen. Hierbei sind Szenarien wie Großdemos oder aber Naturkatastrophen denkbar. Auch im Fall von besonders schweren Unglücksfällen kommt die Bundespolizei zum Einsatz. Wenn Sie im mittleren Dienst tätig sind, werden Sie in der Regel für Streifen-, Wach- und Postendienste eingeteilt. Aber auch ein Einsatz im Grenz- oder Luftschutz sowie bei der Bahnpolizei ist denkbar.