Was gilt als Unfall bei Referendar und Lehrer?
Als Unfall angesehen wird ein von außen auf den Körper einwirkendes, plötzliches Ereignis, das unerwartet geschieht und nicht freiwillig in Kauf genommen wird. Ursachen sind mechanische, chemische, thermische oder elektrische Kräfte sowie Eigenbewegungen. Das Einatmen von Gasen, Rauch, Dämpfen, die Einnahme von giftigen oder ätzenden Stoffen sowie Kälte- und Hitzeeinwirkungen werden ebenfalls als Unfall eingestuft.
Warum eine private Unfallversicherung für Referendar und Lehrer?
Auch die größte Vorsicht schützt nicht vor einem Unfall. In Deutschland passieren täglich mehrere Tausend Unfälle. Die meisten sind nach einem kurzen Schrecken vergessen oder nach ein paar Tagen verheilt. Einige Unfälle jedoch hinterlassen bleibende Schäden. Hinzukommen Auswirkungen, die existenzbedrohend sein können. Sind Sie arbeitsunfähig, reduzieren sich Ihre Einnahmen. Schlimmstenfalls sind die Verletzungen so schwer, dass Sie nie wieder arbeiten können. Müssen Sie Ihr Lebensumfeld umgestalten, kommen hohe Kosten auf Sie zu. Beispielsweise für:
- Teure Umbaumaßnahmen, um die Wohnung barrierefrei und das Auto behindertengerecht zu gestalten
- Spezielle Therapien oder Hilfsmittel
- Kosten für Haushaltshilfen, Kinderbetreuung oder Pflegepersonal
Werden Sie aufgrund eines Unfalls invalide, erhalten Sie aus der Unfallversicherung der DBV Deutsche Beamtenversicherung Harald Alt in Roth eine Entschädigung, mit der Sie notwendige Anpassungen finanzieren können.
Was benötigen Referendar und Lehrer im Ernstfall?
Bei der Höhe der Versicherungssumme sollten Sie großzügig sein. Von Verbraucherorganisationen wird für den Hauptverdiener einer Familie pauschal empfohlen:
- das Sechsfache für unter 30-jährige
- für 40jährige Versicherungsnehmer das Fünffache
- für 50jährige das Vierfache
des Jahresbruttolohns anzusetzen. Was Sie letztendlich wirklich benötigen, ist abhängig von der bestehenden finanziellen Situation. Fragen, die Sie sich vor Abschluss der Unfallversicherung stellen sollten, sind unter anderem:
- Wie groß sind die finanziellen Einbußen im Ernstfall?
- Wie hoch sind Ihre Fixkosten?
- Haben Sie persönliche Rücklagen?
- Gibt es weitere Absicherungen?