Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung
Bei der Berechnung der Beiträge der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ist eine Parallele zur gesetzlichen Krankenversicherung festzustellen. Die Beitragshöhe wird anhand des Einkommens vom Versicherungsnehmer ermittelt. Im Gegenzug erhält der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall Sachleistungen. Arbeitnehmer profitieren bei der Zahlung der Beiträge von der Unterstützung durch Ihre Arbeitgeber. Dieser übernimmt die Versicherungsbeiträge zur Hälfte.
Wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung zu befürchten, dass das System in Zukunft bröckeln könnte. Schließlich nimmt die Zahl alter, pflegebedürftiger Menschen stetig zu. Im Gegenzug gibt es immer weniger junge Menschen, die in die Pflegekassen einzahlen. Es droht damit ein Zusammenbruch des gesamten Pflegesystems, da die Kassen nicht mehr voll genug sein könnten, um anfallende Kosten zu tragen. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, werden entweder die Leistungen gekürzt oder aber die Versicherungsbeiträge erhöht.
Die private Pflegepflichtversicherung
Bei der privaten Pflegepflichtversicherung wird auf das Prinzip der Anwartschaftsdeckung gesetzt. Das bedeutet, dass der Versicherungsnehmer zunächst in Vorkasse tritt. Anschließend fordert er die Kosten bei seiner privaten Pflegepflichtversicherung ein. Die steigenden Kosten im Alter werden durch die Bildung von Altersrückstellungen abgedeckt. So sorgt jeder für seine eigene Zukunft vor.
Der große Vorteil daran ist, dass die Versicherungsnehmer weder Beitragserhöhungen noch Leistungskürzungen befürchten müssen. Beamte im Allgemeinen und Beamte der Polizei im Besonderen erhalten bei der privaten Pflegepflichtversicherung einen entscheidenden Vorteil. Hier erhalten Sie die Unterstützung durch Ihre Beihilfe. Dementsprechend kann Ihnen die DBV Deutsche Beamtenversicherung Harald Alt in Roth einen beihilfekonformen Tarif bieten, welcher sich durch attraktive Konditionen auszeichnet.
Anders als bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung spielt bei der Beitragsberechnung der privaten Pflegepflichtversicherung Ihr Einkommen keine Rolle. Es kommt vielmehr auf individuelle Faktoren des Versicherungsnehmers an. Hierzu zählen Eigenschaften wie Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang des Versicherungsvertrags. Demzufolge ist ein später Eintritt in die private Pflegepflichtversicherung mit einem entsprechend höheren Versicherungsbeitrag verbunden. Schließlich muss in weniger Zeit die gleiche Höhle an Altersrückstellungen gebildet werden. Dank dieser Altersrückstellungen können Sie sicher sein, dass Sie im Falle einer Pflegebedürftigkeit umfassend abgesichert sind.