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Stephan Heidemann
Beamte im Ruhestand

DBV Deutschte Beamtenversicherung Stefan Heidemann in Berlin - Beamte im Ruhestand

Endlich im Ruhestand

Entweder nach zahlreichen Dienstjahren oder bei einer Dienstunfähigkeit geht es für Verwaltungsbeamte in den wohlverdienten Ruhestand. Allerdings ist damit die Fürsorgepflicht des Dienstherrn nicht beendet, denn die besonderen Rechte und Pflichten zwischen Dienstherrn und Beamten bleiben ein Leben lang bestehen. Das spezielle, öffentlich-rechtliche Dienst- und Treueverhältnis zwischen Verwaltungsbeamten und Ihrem Dienstherrn ist in der Verfassung rechtlich geregelt. Demnach ist der Dienstherr verpflichtet, dem Verwaltungsbeamten und seiner Familie ein Leben lang finanziell beizustehen. Beamte im Ruhestand können eine Alimentation beanspruchen, die beinhaltet:

  • Ruhegehalt oder Unterhaltsbeitrag
  • Beihilfe
  • Hinterbliebenenversorgung
  • Unfallfürsorge
  • Übergangsgeld
  • Familien- und pflegebezogene Leistungen
  • Ausgleich bei besonderen Altersgrenzen

Beamtenrechtliche Versorgung

Als Beamter auf Widerruf erlischt eventuell Ihr Anspruch auf die beamtenrechtliche Versorgung. Dazu zählen unter anderem eine Entlassung, ein Strafverfahren mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 12 Monaten oder die Entfernung aus dem Dienst aufgrund einer Entscheidung des Disziplinargerichts.  Dem Bund und seinen Bundesländern obliegt die Versorgung Ihrer Beamten. Für die Pensionen für Beamte im Ruhestand steht der laufende Haushalt des Dienstherrn, der Bund, die Länder, Gemeinden und Kommunen zur Verfügung. 

Wie hoch ist das Ruhegehalt?

Leider fällt mittlerweile das Ruhegehalt immer knapper aus, wie die gesetzliche Rente auch. Im Jahr 2001 hat man den Versorgungshöchstsatz für Beamte im Ruhestand von 75 % auf 71,75 % herabgesetzt. Es wird immer wichtiger, rechtzeitig und umfassend für das Alter oder einer vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand bei Dienstunfähigkeit vorzusorgen. Der Satz des Ruhegehaltes wird auf der Grundlage der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge und Dienstzeit, sowie nach den Besoldungstabellen von Bund und Ländern ermittelt. Das Ruhegehalt selbst setzt sich aus den Dienstbezügen, dem Grundgehalt mit Familienzuschlag und gegebenenfalls weiterer Bezüge zusammen. Das Ganze wird dann mit dem Ruhegehaltssatz und noch einmal mit dem Faktor 1,79375 multipliziert. Maximal kommen 71,75 % der Bezüge der letzten zwei Jahre in ein und demselben Amt zur Auszahlung. Der Anspruch auf ein Ruhegehalt erlischt bei:

  • Entlassung
  • Verlust der Beamtenrechte
  • Entfernung aus dem Beamtenverhältnis

Altersrente vs. Ruhegehalt

Die Altersrente eines Arbeitnehmers lässt sich nur schwer mit der Versorgung für Beamte im Ruhestand vergleichen. Fakt ist aber, dass der Beamte im Ruhestand bessergestellt ist. Die Pensionen fallen weit höher aus, als die gesetzlichen Renten. Darüber hinaus können Beamte nach mindestens fünf Dienstjahren eine Mindestversorgung beanspruchen.  Als Berechnungsgrundlage für die Pension von Beamten wird der Verdienst der letzten zwei Dienstjahre im Amt herangezogen. Vorher müssen keine Beiträge entrichtet werden. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt demjenigen einen relativ hohen Betrag aus, der viel und lang in die Kasse eingezahlt hat. Bei nur geringen Beiträgen kommt auch nur wenig zur Auszahlung. 

Was ist unter Mindestversorgung zu verstehen?

Das Ruhegehalt für Beamte im Ruhestand darf einen festgelegten Mindestbetrag nicht unterschreiten. Damit soll die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Beamten erhalten bleiben. Die sogenannte „amtsabhängige Mindestversorgung“ liegt bei 35% der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge. Sollte einer vorzeitigen Dienstunfähigkeit und der damit verbundenen Versetzung in den Ruhestand ein Dienstunfall zugrunde liegen, beträgt der Mindestsatz 66,67 %. Erst ab dem Höchstversorgungssatz von 71,75 % spielen die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung und weitere Erwerbseinkommen keine Rolle mehr bei der Anrechnung auf das Ruhegehalt.

Wann werden Beamte in den Ruhestand versetzt?

Wenn Sie als Verwaltungsbeamter die Regelaltersgrenze erreicht haben, werden Sie in den Ruhestand versetzt. Außerdem bei diesen Voraussetzungen:

  • Dauerhafte Dienstunfähigkeit
  • Wenn Sie als Beamter das 65.Lebensjahr vollendet haben und eine Dienstzeit von mindestens 45 Jahren vorweisen können.
  • Auf eigenen Wunsch ab dem 63.Lebensjahr
  • Auf eigenen Antrag ab dem 60. Lebensjahr bei Schwerbehinderung

Als Verwaltungsbeamter müssen Sie, wenn Sie früher in den Ruhestand gehen möchten, analog zu gesetzlich Rentenversicherten Abschläge hinnehmen: 0,3 % pro Monat, maximal 14,4 %.
Als Beamter auf Lebenszeit können Sie bei vorübergehender Versetzung in den Ruhestand aufgrund einer Dienstunfähigkeit wieder zur Verrichtung des Dienstes berufen werden, wenn Ihr Gesundheitszustand und damit die Dienstfähigkeit vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze wieder   in Ordnung ist.

Wie sieht es mit den finanziellen Ansprüchen aus?

Vielleicht möchten Sie Ihre Beamtenlaufbahn von sich aus beenden, ohne dass dienstliche Gründe vorhanden sind. In diesem Fall können Sie vom Dienstherrn Altersgeld beanspruchen oder sich in der gesetzlichen Krankenversicherung nachversichern lassen. Das gilt für Beamte auf Lebenszeit nach sieben Jahren Dienst, davon mindestens fünf beim Dienstherrn Bund. Der Betrag des Altersgeldes, das bei Erreichen der Regelaltersgrenze gezahlt wird, setzt sich aus den letzten Bezügen und der geleisteten Dienstzeit zusammen. 

Private Altersvorsorge für Verwaltungsbeamte

Natürlich möchten Sie als Beamter auch im Alter Ihren Lebensstandard aufrechterhalten. Obwohl Ihre Altersversorgung relativ attraktiv ausfällt, könnten sich dennoch Versorgungslücken zeigen. Ihre DBV Deutsche Beamtenversicherung Stephan Heidemann in Berlin kann Ihnen zahlreiche Produkte zur idealen Altersvorsorge anbieten. Das sind zum Beispiel:

Relax Rente

Eine ideale Kombination aus Sicherheit und Renditechancen, die sich während der Laufzeit jederzeit an den veränderten Bedarf anpassen lässt.

  • Steuerersparnis durch jährliche, frei wählbare Zuzahlungen
  • steuerlich geförderter, ergänzend vereinbarer Schutz für Dinstunfähgikeit und die Hinterbliebenen

Klassik Privatrente

Ihr Guthaben wird mit 0,9 % verzinst und Sie profitieren durch die Beteiligung an den erzielten Überschüssen. Sie haben die freie Entscheidung welche Beträge Sie einzahlen oder entnehmen. Außerdem können Sie diesen Versicherungstyp mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung sowie einer Absicherung für die Hinterbliebenen kombinieren.

Relax Privat Rente

Durch das Baukastenprinzip lassen Sicherheit mit Renditechancen perfekt kombinieren.

Fonds-Privat Rente

Sie zahlen in einen persönlichen Fonds-Mix aus bis zu drei Investmentstrategien. Es ist eine flexible und renditestarke Altersvorsorge, in die Sie eine Dienstunfähigkeitsversicherung, sowie die Versorgung von Hinterbliebenen mit einbeziehen können.

Portfolio Plus Police

Sie investieren in unterschiedliche Aktionsfonds aus zehn verschiedenen Vermögensmanagement-Klassen.

Steuervorteile nutzen

Gerne zeigt Ihnen Ihre DBV Deutsche Beamtenversicherung Stephan Heidemann in Berlin die Vorteile weiterer Altersvorsorgeprodukte für Verwaltungsbeamte auf. Beispielsweise wäre die Riester-Rente wegen Ihren Zulagen und Steuervorteilen interessant, allerdings müssen Sie sich von der Versicherungspflicht freistellen lassen.  Die steuerlich begünstigte Rürup-Rente als private Altersvorsorge ist in erster Linie für Verwaltungsbeamte mit einem hohen zu versteuernden Einkommen während der Ansparphase interessant. Darüber hinaus können die Beiträge in der Steuererklärung als Sonderausgaben angegeben werden. Ab dem Eintritt in den Ruhestand bis zum Tod kommt diese Rente zur Auszahlung, eine Einmalzahlung ist nicht möglich.

Wir beraten Sie gerne!

Gerne berät Sie Ihre DBV Deutsche Beamtenversicherung Stephan Heidemann in Berlin zu weiteren Versicherungsprodukten. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

So erreichen Sie uns

DBV Deutsche Beamtenversicherung
Stephan Heidemann
Reichsstr. 92 a
14052 Berlin
030 68818490
0172 3238882
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