Voraussetzungen
Um für eine Ausbildung zum Wetterdienstbeamten im mittleren Dienst zugelassen zu werden, müssen Sie die erforderlichen Voraussetzungen mitbringen. Hierzu gehört zunächst einmal ein adäquater Bildungsabschluss. In der Regel werden ein mittlerer Bildungsabschluss bzw. Hauptschulabschluss verlangt. Darüber hinaus müssen Sie über eine fachspezifische Berufsausbildung verfügen. Die genauen Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden.
Neben dem passenden Bildungsabschluss müssen Sie die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Hierzu zählt unter anderem die Einhaltung der Höchstaltersgrenze. Außerdem durchlaufen Sie ein Auswahlverfahren, das aus einem schriftlichen und mündlichen Teil besteht.
Persönliche Erwartungen
Nicht jeder sollte sich für den Beruf des Wetterdienstbeamten im mittleren Dienst entscheiden. Allerdings stellt dieser Dienst für Interessierte den Traumberuf schlechthin dar. Bestimmte individuelle Eigenschaften können bei der Ausführung des Berufs sehr förderlich sein.
So sollten Sie bereits während Ihrer Ausbildung und selbstverständlich auch darüberhinausgehend sehr sorgfältig arbeiten. Schließlich müssen Sie mithilfe von modernen Präzisionsinstrumenten messen können. Hier muss sehr genau gearbeitet werden, damit die schlussendlichen Zahlen auch repräsentativ für die beobachteten Wetterelemente sind. Darüber hinaus müssen Sie Verschwiegenheit an den Tag legen können. Dies ist vor allem dann von Bedeutung, wenn Sie bei der Weitergabe entsprechender Messergebnisse Bestimmungen zum Datenschutz einhalten müssen.
Sie sollten zumindest Grundkenntnisse im Bereich der Physik haben. Dies ist bei der Messung und Auswertung von Werten wie Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Lufttemperatur von elementarer Bedeutung. Nur so können Sie die speziellen Zusammenhänge erkennen. Sobald Sie im Bereich der Meteorologie Berechnungen anstellen müssen, werden Ihnen Kenntnisse im Bereich der Mathematik abverlangt.