Bundespolizeibeamte

Laufbahn, Versorgung und Versicherungsbedarf

Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei bewachen Flughäfen, Bahnhöfe und andere Teile der kritischen Infrastruktur. Ihr Dienstherr ist unmittelbar der Bund und nicht – wie bei Landesbeamten – das jeweilige Bundesland. Werfen wir einen Blick auf die Laufbahn von Bundespolizeibeamten, ihre Absicherung und mögliche Versicherungslösungen der DBV Deutsche Beamtenversicherung MB Versicherungsvermittlungs GmbH in Stuttgart!

Die Laufbahnen von Bundespolizeibeamten

Bundespolizeibeamte werden in insgesamt drei Laufbahnen ausgebildet und später eingesetzt. Diese sind:

  • Mittlerer Dienst: Einstellungsvoraussetzung ist mindestens eine mittlere Reife, die Ausbildung dauert 2,5 Jahre. Gegebenenfalls ist eine Verkürzung auf zwei Jahre möglich
  • Gehobener Dienst: Angehende Beamte des gehobenen Dienstes benötigen mindestens das Fachabitur. Sie werden im Rahmen eines drei Jahre dauernden dualen Studiums ausgebildet
  • Höherer Dienst: Voraussetzung für die Einstellung ist ein Masterabschluss oder das zweite juristische Staatsexamen

Die Einstellung von Beamten der Bundespolizei erfolgt dabei stets im Beamtenverhältnis auf Widerruf. Hier wird die fachspezifische Aus- oder Weiterbildung durchlaufen. Anschließend erfolgt die Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten auf Probe. Wird auch diese Probezeit bestanden, überführt der Dienstherr das Beamtenverhältnis auf Probe in ein solches auf Lebenszeit. Bundespolizeibeamte sind von nun an unkündbar, wenn sie sich keine schweren Dienstvergehen zuschulden kommen lassen.
 
Innerhalb der Bundespolizei gilt eine mehr oder weniger strenge Aufgabenverteilung. Als Führungskräfte werden regelmäßig Beamtinnen und Beamte des höheren Dienstes eingesetzt. Sie leiten und koordinieren beispielsweise Einsätze. Unmittelbar unter ihnen stehen die Beamten des gehobenen Dienstes. Sie nehmen teilweise ebenfalls Führungsaufgaben wahr, werden aber auch im klassischen Streifendienst eingesetzt. Auch eine Verwendung in Spezialeinheiten ist möglich, bei der Bundespolizei zum Beispiel im GSG 9.
 
Bundespolizeibeamte des mittleren Dienstes arbeiten insbesondere im Streifendienst. Hier gibt es zahlreiche Überschneidungen mit den Beamten des gehobenen Dienstes. Insbesondere haben auch Beamte des mittleren Dienstes die Möglichkeit, eine spezielle Verwendung – zum Beispiel bei der GSG 9 – zu absolvieren.
 
Sämtlichen Bundespolizeibeamten steht außerdem eine Verwaltungslaufbahn offen. Im Innendienst bearbeiten sie Personalangelegenheiten, planen Einsätze oder bilden den Nachwuchs aus. Voraussetzung für die Wahrnehmung derartiger Tätigkeiten ist allerdings, dass die jeweilige Ausbildung bzw. das duale Studium erfolgreich durchlaufen wurde. Über interne Stellenausschreibungen ist dann die sogenannte Rotation möglich.

DBV Stuttgart MB Versicherungsvermittlungs GmbH | Beamter trinkt Kaffee am Fenster

Wichtige Versicherungen für Bundespolizeibeamtinnen und Bundespolizeibeamte

Als Bundespolizeibeamtin oder Bundespolizeibeamter haben Sie einen verantwortungsvollen, bisweilen aber auch gefährlichen Job. Gleichzeitig kommt es für die Leistungen des Dienstherrn maßgeblich auf den Beamtenstatus an. Die jeweilige Laufbahn (mittlerer, gehobener, höherer Dienst) spielt hingegen eine untergeordnete Rolle. Wichtige Versicherungen sind insbesondere:

  • Die Anwartschaft für den späteren Eintritt in die private Krankenversicherung (PKV)
  • Die private Pflege-Pflichtversicherung
  • Die Dienstunfähigkeitsversicherung zur Absicherung von Einkommensverlusten
  • Je nach Bedarf eine Diensthaftpflicht- und Unfallversicherung

Schauen wir uns die einzelnen Versicherungen für Beamte der Bundespolizei also etwas genauer an!

Die Anwartschaft für Bundespolizeibeamte

Beamte der Bundespolizei erhalten während des aktiven Dienstes freie Heilfürsorge. Eine private Krankenversicherung benötigen sie erst, wenn sie wegen Dienstunfähigkeit oder Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand versetzt werden. Denn hier fällt der Anspruch auf Heilfürsorge weg und wird durch die sogenannte Beihilfe ersetzt. In diesem Rahmen übernimmt der Dienstherr lediglich 50 bis 70 Prozent der Krankheitskosten.
 
Bei Aufnahme in die private Krankenversicherung führt der Versicherer eine Gesundheitsprüfung durch. Dabei wirken sich Vorerkrankungen, das Alter und der generelle Gesundheitszustand auf den monatlichen Beitrag aus. Diese können je nach Grad auch zu einer Ablehnung führen. Bundespolizeibeamte müssen dann auf den optimalen Schutz der privaten Krankenversicherung verzichten.
 
Mit der Anwartschaft beugen Sie diesem Risiko vor. Denn die Police „konserviert“ Ihr aktuelles Alter und den Gesundheitszustand. Später – also bei Eintritt in die PKV – sind nur die damals festgestellten Werte maßgeblich. Zwischenzeitlich auftretende Erkrankungen wirken sich nicht mehr auf den Beitrag aus. Außerdem erhalten Sie eine Aufnahmegarantie.

Die Dienstunfähigkeitsversicherung

Beamte auf Widerruf und Probe werden bei Dienstunfähigkeit aus dem Beamtenverhältnis entlassen. Bei Beamten auf Lebenszeit erfolgt zwar „nur“ eine Versetzung in den Ruhestand, dennoch liegt die Pension weit unter den früheren Dienstbezügen. Die teils eklatant hohe Versorgungslücke gilt es mit einer passgenauen Dienstunfähigkeitsversicherung zu schließen. Denn von ihr erhalten Sie eine monatliche Rente, wenn der Dienstherr eine Dienstunfähigkeit feststellt.
 
Die Höhe der Rente bestimmen Bundespolizeibeamte beim Abschluss der Versicherung selbst. Sie wird im Fall der Fälle sofort und ohne weitere Prüfung ausgezahlt. So sind Sie gerade in den ersten Dienstjahren stets auf der sicheren Seite.

Unfall- und Diensthaftpflichtversicherung

Fehler und Unfälle können jedem von uns einmal passieren. Wichtig ist, dass Sie vor den finanziellen Folgen derartiger Vorfälle ausreichend geschützt sind. Beides bieten die Diensthaftpflicht- und die Unfallversicherung für Bundespolizeibeamte der DBV. Die Diensthaftpflicht übernimmt Ansprüche, die gegen Sie geltend gemacht werden, und die entsprechenden Kosten für die Verteidigung. Die Unfallversicherung ersetzt unfallbedingte Mehraufwendungen.

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