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DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner GmbH in MünchenBeihilfestellen für Verwaltungsbeamte in Deutschland

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Beihilfestellen für Verwaltungsbeamte in Deutschland

Aufgrund der Fürsorgepflicht des Dienstherrn haben Beamte grundsätzlich Anspruch auf Beihilfe zu bestimmten Aufwendungen für Gesundheit und Pflege. Anders als bei einem klassischen Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung beteiligt sich der Dienstherr über die Beihilfe unmittelbar an den beihilfefähigen Kosten.

Zu den Aufwendungen, für die je nach geltender Beihilfevorschrift eine Erstattung möglich sein kann, gehören insbesondere:

  • ärztliche und zahnärztliche Behandlungen
  • Arznei-, Heil- und Hilfsmittel
  • Krankenhausbehandlungen
  • Pflegeleistungen
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen
Orangefarbenes Kreissymbol mit kleinem „i“

Beihilfeanspruch als Verwaltungsbeamter im Blick behalten

Beihilfestellen sind für Verwaltungsbeamte wichtige Ansprechpartner rund um Beihilfeanträge und Erstattungen. Welche Stelle zuständig ist, richtet sich unter anderem nach Dienstherrn und Bundesland. Die DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner GmbH in München unterstützt Sie dabei, Ihre Krankenversicherung passend zur Beihilfe abzustimmen und berät Sie individuell zu Ihrer Absicherung.

Wie hoch ist die Beihilfe?

Die Höhe der Beihilfe richtet sich nach dem jeweils geltenden Beihilferecht und dem persönlichen Status der beihilfeberechtigten Person. Dabei können beispielsweise Familienstand, Anzahl der berücksichtigungsfähigen Kinder oder der Eintritt in den Ruhestand eine Rolle spielen.

Im Beihilferecht des Bundes gelten beispielsweise Bemessungssätze von 50 % für beihilfeberechtigte Personen, 70 % für Versorgungsempfänger und bestimmte berücksichtigungsfähige Angehörige sowie 80 % für berücksichtigungsfähige Kinder und Waisen. Bei zwei oder mehr berücksichtigungsfähigen Kindern kann sich der Bemessungssatz der beihilfeberechtigten Person auf 70 % erhöhen. 

Andere Beihilfevorschriften können hiervon abweichen. Entscheidend ist deshalb immer, welche Beihilfevorschrift für das jeweilige Dienstverhältnis gilt.

Individuelle Bestimmungen der Beihilfe

Die Beihilfe ist in Deutschland nicht vollständig einheitlich geregelt. Für Bundesbeamte gilt grundsätzlich die Bundesbeihilfeverordnung. Daneben bestehen weitere Beihilfevorschriften für andere Dienstherren. Unterschiede können unter anderem bestehen bei:

  • Höhe der Bemessungssätze
  • berücksichtigungsfähigen Angehörigen
  • Eigenbehalten
  • zahnärztlichen Leistungen
  • Wahlleistungen im Krankenhaus
  • Rehabilitationsmaßnahmen
  • Psychotherapien
  • Antragsfristen und Antragsverfahren
Händeschütteln-Symbol

Krankenversicherung passend zur Beihilfe gestalten

Für Verwaltungsbeamte regelt die zuständige Beihilfestelle, welche Krankheitskosten im Rahmen der Beihilfe berücksichtigt werden. Zuständigkeit und Leistungen können je nach Dienstherrn und Bundesland unterschiedlich ausfallen. Die DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner GmbH in München berät Sie dazu, wie Sie Ihre Krankenversicherung sinnvoll auf Ihren Beihilfeanspruch abstimmen.

Wie erfolgt die Beantragung für Erstattungen?

Die Erstattung erfolgt nicht automatisch. Beihilfeberechtigte müssen ihre Aufwendungen bei der zuständigen Beihilfestelle einreichen. Je nach zuständiger Stelle kann der Antrag schriftlich oder elektronisch gestellt werden. Bei elektronischen Verfahren können Rechnungen, Rezepte und weitere Nachweise teilweise direkt digital übermittelt werden. 

Für Bundesbeamte sieht die Bundesbeihilfeverordnung ausdrücklich eine schriftliche oder elektronische Antragstellung vor. Typischerweise werden für einen Antrag unter anderem folgende Unterlagen benötigt:

  • Rechnungen von Ärzten, Zahnärzten oder anderen Leistungserbringern
  • Rezepte und Verordnungen
  • gegebenenfalls Nachweise über weitere Kostenerstattungen
  • bei bestimmten Leistungen zusätzliche medizinische Unterlagen oder Genehmigungen

Änderungen persönlicher Verhältnisse mitteilen

Bestimmte Veränderungen können Auswirkungen auf den Beihilfeanspruch oder den Bemessungssatz haben. Änderungen sollten deshalb zeitnah an die zuständige Beihilfestelle übermittelt werden. Dazu können beispielsweise gehören:

  • Änderungen im Beschäftigungsverhältnis
  • Eintritt in den Ruhestand
  • Heirat oder Scheidung
  • Geburt oder Wegfall berücksichtigungsfähiger Kinder
  • Änderungen des Krankenversicherungsschutzes
  • Änderungen bei der Berücksichtigungsfähigkeit von Angehörigen
  • anderweitige Beihilfe- oder Erstattungsansprüche

Häufig gestellte Fragen zu den Beihilfestellen für Verwaltungsbeamte

Verwaltungsbeamte erhalten im Krankheitsfall Beihilfe von ihrem Dienstherrn. Welche Beihilfestelle zuständig ist, richtet sich unter anderem nach Bund, Bundesland und Dienstherrn. Sie prüft Anträge und erstattet beihilfefähige Aufwendungen anteilig. Damit Sie sich schnell orientieren können, haben wir die wichtigsten Informationen zu Beihilfestellen zusammengestellt.

Welche Unterlagen benötigen Verwaltungsbeamte für einen Beihilfeantrag?

Warum sollten Verwaltungsbeamte Änderungen der Beihilfestelle mitteilen?

Wie erfahren Sie den Bearbeitungsstand Ihres Beihilfeantrags?

Jetzt beraten lassen

Welche Beihilfestelle für Sie zuständig ist und welche Leistungen Sie erwarten können, hängt unter anderem von Ihrem Dienstherrn und Bundesland ab. Die DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner GmbH in München unterstützt Sie dabei, Ihren Beihilfeanspruch einzuordnen und Ihre Absicherung passend darauf abzustimmen. Vereinbaren Sie jetzt einen persönlichen Beratungstermin.

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