Voraussetzungen
Nicht jeder ist für den Dienst als Wetterdienstbeamter geeignet. Für diesen Dienst müssen Sie einige Voraussetzungen mitbringen. Hierzu gehört beispielsweise der passende Bildungsabschluss. Für den mittleren Dienst muss der Bewerber einen Realschulabschluss oder zumindest einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung vorweisen können. Darüber hinaus müssen formale beamtenrechtliche Kriterien erfüllt sein. So muss der Bewerber bspw. frei von Schulden und Vorstrafen sein und die deutsche Staatsbürgerschaft oder die Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedsstaats vorweisen können. Aus diesem Grund führen Bund und Länder ein Auswahlverfahren durch. Alle Bewerber müssen ihre Eignung im Rahmen von schriftlichen und mündlichen Tests unter Beweis stellen. Wer sich hierbei als geeigneter Beamtenanwärter herausstellt, wird mit etwas Glück für den Vorbereitungsdienst zugelassen.
Ausbildung
Bevor Sie Ihre Karriere als Wetterdienstbeamter im mittleren Dienst starten können, müssen Sie zunächst einen Vorbereitungsdienst absolvieren. Dieser findet in der Regel an speziellen Bildungszentren des Deutschen Wetterdienstes statt. Wer eine Karriere beim Geoinformationsdienst der Bundeswehr anstrebt, wird hingegen in einer entsprechenden Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr unterrichtet. Da die Ausbildung auf eine Kombination aus Theorie und Praxis setzt, muss der Beamtenanwärter auch praktische Ausbildungsabschnitte absolvieren. Diese finden in der Regel an möglichen späteren Einsatzorten statt und dienen dem Einblick in das spätere Berufsfeld. Insgesamt dauert der Vorbereitungsdienst für Wetterdienstbeamte zwanzig Monate. Er endet mit der Laufbahnprüfung.
Berufsalltag
Sollten Sie in einer Einrichtung des Deutschen Wetterdienstes zum Einsatz kommen, kann man Ihre Hauptaufgaben in zwei Gruppen einteilen. Wetterdienstbeamte arbeiten hier entweder im Wetterbeobachtungsdienst oder im Wetterfernmeldedienst. Während die Wetterbeobachtung der Sammlung von wichtigen Wetterdaten dient, geben Sie im Fernmeldedienst die gesammelten Daten an interessierte Firmen oder andere Behörden weiter. Etwas anders sieht die Arbeit im Geoinformationsdienst der Bundeswehr aus. Hier sind auch Einsätze im Ausland möglich. Der Fokus der Tätigkeit liegt hier in der Regel auf dem Fernmeldedienst.