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Fink & Wagner GmbH
Feuerwehrbeamte im höheren technischen Dienst

Feuerwehrbeamte im höheren feuerwehrtechnischen Dienst

Als Feuerwehrbeamter im höheren feuerwehrtechnischen Dienst leisten Sie einen Dienst, der mit größter Verantwortung verbunden ist. Im höheren Dienst können Sie als Brandrat, Oberbrandrat, Branddirektor oder leitender Branddirektor tätig werden. Unsere Experten in der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Potsdam finden passend zu Ihrer Karriere die maßgeschneiderten Versicherungs- und Vorsorgelösungen.

Die Aufgaben von Feuerwehrbeamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst

Als Feuerwehrbeamter im höheren feuerwehrtechnischen Dienst übernehmen Sie leitende Funktionen. So kümmern Sie sich beispielsweise um die Personalführung und Personalentwicklung. Auch das Erstellen von Einsatzplänen und die Führung bei wichtigen Besprechungen gehören zu Ihren Aufgaben.

Arbeitsbereich

Feuerwehrbeamte im höheren feuerwehrtechnischen Dienst können an unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten. So können Sie Ihren Dienst an Berufsfeuerwehren, Feuerwehrschulen, Länderverwaltungen oder Feuerwehren der Bundeswehr leisten. Der Großteil der Feuerwehrbeamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst übernimmt die Amtsleitung oder Abteilungsleitung in einer Berufsfeuerwehr. Es ist ein Einsatz im Innendienst, aber auch im Einsatzdienst denkbar.

Details

Die Voraussetzungen für angehende Feuerwehrbeamte im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sind außerordentlich hoch. Sie können auf zwei Wege in den höheren feuerwehrtechnischen Dienst einsteigen. So können Sie über das Referendariat einen Quereinstieg wagen oder sich vom gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst in den höheren feuerwehrtechnischen Dienst hocharbeiten.

Es gibt grundlegende Voraussetzungen, die Bewerber mitbringen müssen. Hierzu zählt zunächst eine Leistungsmessung des Deutschen Städtetages. Darüber hinaus muss der Bewerber die deutsche Staatsbürgerschaft oder die Staatsbürgerschaft eines anderes EU-Landes innehaben. Sie müssen einen Diplom- oder Masterabschluss einer Universität in einer relevanten technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung vorweisen können. Zudem ist wichtig, dass Sie Ihre Bewerbungsunterlagen vollständig einreichen. Außerdem müssen Sie frei von Schulden und Vorstrafen.

Es gibt einige relevante Voraussetzungen, die nicht explizit in den beamtenrechtlichen Vorschriften niedergeschrieben wurden. Hierzu gehört beispielsweise ein ausgezeichnetes technisches Knowhow des Bewerbers. Darüber hinaus muss ein umfangreiches analytisches Denken vorliegen. Doch auch die Sozialkompetenz sollte nicht zu kurz kommen. Hierzu gehört nicht nur Teamfähigkeit, sondern auch der richtige Umgang mit dem Bürger und anderen Behörden. In diesem Zusammenhang ist es auch von großer Bedeutung, dass Sie dazu in der Lage sind, interdisziplinär zu arbeiten.

Zwischen den Bewerbern werden die passenden herausgefiltert und zu einem umfangreichen Auswahlverfahren eingeladen. Dieses umfasst körperliche, mündliche, schriftliche und gesundheitliche Tests. Wie die Tests im Einzelnen aussehen, können die Bundesländer in eigener Regie festlegen.

Ausbildung

Haben Sie das Auswahlverfahren erfolgreich absolviert, werden Sie zum Referendariat zugelassen. Bevor dieses jedoch beginnt, werden Sie zum Beamten auf Widerruf ernannt. Bereits jetzt beginnt Ihr öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis, welches besondere Rechte und Pflichten mit sich bringt. Während dieser Zeit haben Sie einen besonderen Versicherungsbedarf. Unsere erfahrenen Mitarbeiter in der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Potsdam haben die passenden Versicherungs- und Vorsorgeprodukte für Sie im Angebot.
 
Sobald Sie Ihr Referendariat antreten, gelten Sie als Brandreferendar. Im Rahmen des Referendariats erlangen Sie theoretische und praktische Kenntnisse, die Sie auf die Herausforderungen eines Feuerwehrbeamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst vorbereiten. Zu Beginn besuchen Sie ein einwöchiges Einführungsseminar, das Ihnen zunächst den Ablaufplan Ihres Referendariats nahelegt. Ebenso dient diese Woche dafür, Ihre zukünftigen Kollegen kennenzulernen und Grundlagen des deutschen und europäischen Feuerwehrwesens zu erlernen.
 
Der anschließende Abschnitt des Referendariats ist in zwei Teile eingeteilt. Hiervon sind lediglich Feuerwehrbeamte im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst ausgenommen, die in den höheren Dienst aufsteigen möchten. Diese können unmittelbar nach der Einführungswoche in den zweiten Teil der Ausbildung einsteigen. So müssen sie lediglich die Hälfte der Ausbildungszeit absolvieren.

Diejenigen, die als „Quereinsteiger“ gelten, absolvieren zunächst eine 25-wöchige Grundausbildung. Diese Ausbildung findet in einer Berufsfeuerwehr oder freiwilligen Feuerwehr statt. Sie können bereits jetzt einen Einblick in Ihren späteren Dienst als Feuerwehrbeamter im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sammeln. Neben wichtigen theoretischen Grundkenntnissen sammeln Sie auch praktische Erfahrungen. So werden Sie zum Rettungssanitäter ausgebildet und erwerben Sportabzeichen sowie Rettungsschwimmerabzeichen.
 
Im Anschluss an die Grundausbildung findet ein Führungslehrgang I statt. Dieser wird an einem Institut der Feuerwehr durchgeführt. Innerhalb der neun Wochen erlernen Sie wichtige Fähigkeiten, die elementar für Ihre spätere Führungsposition sind.
 
Anschließend müssen Sie ein Einsatzpraktikum absolvieren. Das sogenannte Einsatzpraktikum I dauert 13 Wochen und findet in einer Berufsfeuerwehr oder freiwilligen Feuerwehr statt.

Im zweiten Teil des Referendariats kommen die aufsteigenden Feuerwehrbeamten im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst hinzu. Alle Referendare absolvieren nun einen achtwöchigen Kurs an einer Verwaltungsakademie. Hier werden viele wichtige Kenntnisse rund um die Betriebswirtschaft und rechtliche Grundlagen vermittelt. Auch wichtige Informationen rund um die Abteilungsleitung oder Amtsleitung werden gelehrt. Dies ist aufgrund der bevorstehenden Führungsposition der Feuerwehrbeamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst sehr wichtig.
 
Im Anschluss daran müssen Sie ein weiteres Praktikum absolvieren. Hierbei handelt es sich um ein neunwöchiges Verwaltungspraktikum. Dieses findet an einer höheren oder obersten Aufsichtsbehörde des Feuerwehrwesens statt. Hier erhalten Sie umfangreiche Einblicke in die Arbeitsbereiche von anderen Behörden. Das Ziel ist, Ihnen im Sinne der interdisziplinären Zusammenarbeit Einblicke in andere Behörden zu verschaffen. Beispielsweise machen Sie Praktikum in einer Kriminalpolizei.
 
Daraufhin erhalten Sie im Rahmen eines vierwöchigen Führungslehrgangs II eine umfangreiche Schulung in unterschiedlichen Bereichen. So erwerben Sie Fähigkeiten, wie Sie einen Einsatz während einer Großschadenslage leiten. Des Weiteren lernen Sie, worauf es bei der Ausbildung des Nachwuchses ankommt. Das Einsatzpraktikum II dauert 14 Wochen und versetzt Sie in die Rolle eines Einsatzleiters. So arbeiten Sie als Einsatzleiter und Direktionsleiter. Des Weiteren arbeiten Sie mit in der Abteilung „vorbeugender Brandschutz“. Außerdem führen Sie Einsatzübungen und Planübungen durch und legen diese an. Sie erteilen Fachunterricht und planen sowie organisieren Fortbildungsveranstaltungen.
 
Im letzten theoretischen Abschnitt (Führungslehrgang III) erhalten Sie bei einem sechswöchigen Lehrgang wichtige Grundkenntnisse zum Thema Menschen- und Personalführung.
 
Im letzten praktischen Abschnitt haben Sie die Wahl, wo Sie das Praktikum absolvieren möchten. Das Praktikum dauert fünf Wochen an und ist in einer Feuerwehr, Behörde, Werkfeuerwehr oder einem Wirtschaftsunternehmen möglich.
 
Wer die Laufbahnprüfung besteht, hat das Referendariat erfolgreich hinter sich gebracht. Nun werden Sie zum Beamten auf Probe ernannt und starten als Feuerwehrbeamter im höheren feuerwehrtechnischen Dienst in Ihre Karriere.

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