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Fink & Wagner GmbH
Bundespolizist/in

Bundespolizist/in

Als Bundespolizist sind verschiedene Einsatzorte denkbar. So können Sie Ihren Dienst im Bundeskriminalamt, bei der Bundespolizei oder der Polizei des deutschen Bundestages leisten. Die Einsatzgebiete sind sehr vielseitig. So können Sie im Grenzschutz, Luftschutz und bei der Bahnpolizei eingesetzt werden. Auch an eine Unterstützung der einzelnen Länderpolizeien ist zu denken.
 
Internationale Einsätze sind ebenfalls denkbar. So können Sie im Rahmen einer internationalen Mission der UN zum Einsatz kommen. Dabei gibt es ganz spezielle Einheiten der Bundespolizei, die ein sehr strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen. Als Bundespolizist erhalten Sie von Ihrem Dienstherrn entweder Heilfürsorge oder Beihilfe. Für die weitere Absicherung stehen Ihnen die Experten der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Potsdam gern mit den passenden Lösungen zur Seite.

Die Ausbildung zum Bundespolizisten im mittleren Dienst

Um für die Ausbildung als Bundespolizist im mittleren Dienst zugelassen zu werden, müssen Sie entsprechende Anforderungen erfüllen. Grundvoraussetzung ist sorgfältiges und gewissenhaftes Arbeiten. Darüber hinaus sollten Sie emphatisch sein und eine gute Kommunikationsfähigkeit besitzen, um bei Zeugenbefragungen voranzukommen.
 
Auch müssen Sie teamfähig sein. Schließlich setzt die Tätigkeit als Bundespolizist auf Zusammenarbeit zwischen den Kollegen.
 
Als Bundespolizist sehen Sie sich bei Einsätzen häufig Gefahren ausgesetzt, die Sie keinesfalls unterschätzen sollten. Hier ist körperliche Fitness ein großes Muss. Nur so können Sie den Herausforderungen adäquat begegnen.
 
Neben der körperlichen Belastbarkeit, spielt auch Ihre Psyche eine große Rolle. So müssen Sie als Bundespolizist tagtäglich ein hohes Arbeitspensum absolvieren und sehen sich risikoreichen Situationen ausgesetzt, die einen klaren Kopf voraussetzen.
 
Außerdem sollten Sie ein Höchstmaß an Flexibilität und Mobilität mitbringen, um eventuelle Wohnortwechsel hinnehmen zu können. Ein Bekenntnis zur deutschen Verfassung und deren Grundwerte im Hinblick auf die freiheitlich demokratische Grundordnung ist selbstverständlich.

Ein Vergleich der Bundespolizei mit anderen Arbeitgebern ist nur schwer möglich. So werden Sie im Berufsalltag mit hohen Anforderungen konfrontiert, die körperliche und psychische Stärke voraussetzen. Dementsprechend müssen sich interessierte Bewerber in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren unter Beweis stellen.
 
Die theoretischen Inhalte der Ausbildung sind in aller erster Linie juristischer Natur. Im Rahmen der praktischen Ausbildung müssen die Beamtenanwärter umfangreiche Trainingseinheiten absolvieren, in denen Einsatzsituationen simuliert werden.
 
Sobald das erste Ausbildungsjahr absolviert wurde, kommen die Beamtenanwärter in Berührung mit dem Berufsalltag der Bundespolizisten. So werden die Auszubildenden mit Aufgaben der Grenzpolizei, Bahnpolizei, Bundesbereitschaftspolizei und Luftsicherheit konfrontiert. Hier können sie sich bereits ein Bild ihres späteren Dienstes machen.
 
Nachdem das fünfeinhalb Monate lange Praktikum absolviert wurde, beginnt die Vorbereitung auf die Laufbahnprüfung. Im Rahmen einer letzten Prüfung müssen die Beamtenanwärter zeigen, dass sie dem Dienst als Bundespolizist gewachsen sind. Wer die Laufbahnprüfung erfolgreich besteht, wird zum Beamten auf Probe ernannt.

Häufig kommen die Bundespolizisten als Unterstützung für die Länderpolizeien zum Einsatz. Denkbar ist eine umfangreiche Unterstützung bei Großdemonstrationen oder Naturkatastrophen. Sollte es zu einem schweren Unglück gekommen sein, steht die Bundespolizei ebenfalls unterstützend zur Seite.
 
Daneben zählt es zu den typischen Aufgaben der Bundespolizei, Wachdienste, Streifendienste und Postendienste abzuleisten. So sollten Straftaten verhindert werden, die den Grenzschutz, Luftschutz und die Bahnpolizei betreffen.
 
Die klassischen Einsatzgebiete von Bundespolizisten sind:

  • Grenzschutz
  • Luftschutz
  • Bahnpolizei
  • Objektschutz für wichtige Objekte des Bundes
  • Bundesbereitschaftspolizei
  • Bekämpfung von bundesweiter Kriminalität
  • Bundespolizei See

Die Ausbildung zum Bundespolizisten im gehobenen Dienst

Selbstverständlich sind die Zulassungsvoraussetzungen für den gehobenen Dienst vielfältiger als für den mittleren Dienst als Bundespolizist. So müssen Sie als Schulabschluss ein Abitur oder einen vergleichbaren Schulabschluss vorweisen können. Darüber hinaus müssen Sie den schriftlichen Eignungstest sowie den Sporttest bestehen. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens müssen Sie außerdem an einem Assessment Center teilnehmen.
 
Bundespolizisten im gehobenen Dienst sollten Kernfähigkeiten vorweisen:

  • ein sicheres und souveränes Auftreten
  • stabile Psyche und Ausgeglichenheit
  • eigenständiges Arbeiten
  • Arbeiten im Team
  • Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit
  • verantwortungsvolles Handeln
  • Führungspersönlichkeit
  • Flexibilität

Die Bewerber, die eine allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife vorweise können, werden primär an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung ausgebildet. Darüber hinaus findet die Ausbildung an speziellen Ausbildungseinrichtungen und Weiterbildungseinrichtungen der Bundespolizeiakademie statt. Praktische Erfahrungen werden in einer Dienststelle der Bundespolizei gesammelt. Insgesamt hat der Bachelorstudiengang eine Dauer von drei Jahren.
 
Das Studium setzt auf einen Wechsel zwischen theoretischen und praktischen Phasen. Im Rahmen der Theorie liegen die Schwerpunkte der Ausbildung auf den Fächern der Polizeiaufgaben, Rechtswissenschaften, Psychologie und Politik. Wer das Studium erfolgreich beendet hat, erwirbt einen Bachelor-Abschluss und wird zum Beamten auf Probe ernannt.
 
Im Rahmen der praktischen Ausbildungsabschnitte erhalten die Studenten bereits Einblicke in ihre spätere Tätigkeit. Sie werden in einer Dienststelle der Bundespolizei tätig und lernen nicht nur interne Abläufe kennen, sondern kommen auch mit Außeneinsätzen in Berührung. So können sie sich ein umfassendes Bild der Tätigkeiten eines Bundespolizisten machen. Klassische Tätigkeiten während des Praktikums sind Arbeitsvorgänge des Kontroll-, Streifen- und Ermittlungsdienstes. Darüber hinaus findet eine umfangreiche Schulung rund um die Themen der Beschlagnahmung von Waffen und den richtigen rhetorischen Kniffen im Umgang mit gewaltbereiten Personen statt.

Bundespolizisten im gehobenen Dienst übernehmen in der Regel eine leitende Funktion. Sollten Sie eine entsprechende Eignung vorweisen können, ist der Einsatz in einer Spezialeinheit möglich. Nach entsprechenden Fortbildungen ist eine Leitung des Flugdienstes, der Bundespolizei See oder sogar der GSG 9 denkbar.

Die Ausbildung zum Bundespolizisten im höheren Dienst

Wer als Bundespolizist den höheren Dienst anstrebt, muss die besten Voraussetzungen mitbringen. So muss zumindest ein Hochschulabschluss vorgewiesen werden können. Sollte dies neben den formalen und körperlichen Voraussetzungen der Fall sein, findet ein Auswahlverfahren statt, um die geeigneten Bewerber auszusieben. Wer sich qualifiziert hat, beginnt ein zweijähriges Studium „öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement“, an dessen Ende der Masterabschluss steht.

Das erste Studienjahr besteht aus der Vermittlung wichtiger theoretischer Kenntnisse und findet in Lübeck sowie Wiesbaden statt. Anschließend geht die Ausbildung an der deutschen Hochschule der Polizei in Münster weiter. Auch das Masterstudium setzt auf eine Kombination aus Theorie und Praxis. Neben den juristischen und polizeilichen Inhalten werden auch wirtschaftliche Inhalte vermittelt. Darüber hinaus wird ein Fokus auf Einsatzlehre und Führungslehre gelegt.

Sobald Sie das Studium erfolgreich abgeschlossen haben, werden Sie in einer Führungsposition tätig. So ist die Arbeit als Polizeimanager denkbar. Sie haben die Befähigung inne, verantwortungsvolle Aufgaben in verschiedenen Sachgebieten, Stäben, Inspektionen und Direktionen zu übernehmen. Darüber hinaus ist eine führende Tätigkeit im Bundespolizeipräsidium, dem Bundesinnenministerium oder einer Sondereinheit möglich.

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