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Fink & Wagner GmbH
Beamte für Soziales und Gesundheit

Beamte für Soziales und Gesundheit

Beamte in der Sozialverwaltung leisten tagtäglich einen verantwortungsvollen Dienst, der mit vielen spannenden Aufgaben aufwartet. Wer interessiert an einer derartigen Tätigkeit ist, muss jedoch die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen können Sie sich für den mittleren oder gehobenen Dienst entscheiden.
 
Während für den mittleren Dienst eine Ausbildung genügt, müssen Sie für den gehobenen Dienst ein Studium absolvieren. Doch egal wie Ihr Vorbereitungsdienst zum Beamten für Soziales und Gesundheit aussieht, Sie benötigen eine maßgeschneiderte Absicherung. Die Experten der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Potsdam unterstützen Sie mit den optimalen Versicherungs- und Vorsorgelösungen.

Mittlerer Dienst

Als Beamter für Soziales und Gesundheit im mittleren Dienst werden Sie vor allem im Bereich der Sozialverwaltung oder der Sozialversicherung tätig.

Der Vorbereitungsdienst für Beamte für Soziales und Gesundheit erfolgt im mittleren Dienst in Form einer Ausbildung. Wie genau die Ausbildung aussieht, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Nachzulesen sind die Ausbildungsinhalte in den entsprechenden beamtenrechtlichen Vorschriften.
 
Bevor Sie die Ausbildung antreten, werden Sie zum Beamten auf Widerruf ernannt. Die Ausbildung hat eine Dauer von zwei Jahren. Im Anschluss an die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung werden Sie zum Beamten auf Probe ernannt. Nun haben Sie offiziell die Befähigung dazu, als Beamter für Soziales und Gesundheit im mittleren Dienst arbeiten zu können.
 
Für die Zulassung zur Ausbildung gelten bestimmte Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen sind trotz unterschiedlicher Beamtenvorschriften der Bundesländer nahezu identisch. So ist eine der wichtigsten Voraussetzungen ein mittlerer Bildungsabschluss des Bewerbers. Dies kann ein Realschulabschluss, aber auch ein qualifizierter Hauptschulabschluss sein.
 
Darüber hinaus muss der Bewerber formale beamtenrechtliche Voraussetzungen erfüllen. Wer all diese Voraussetzungen mitbringt, wird zu einem Auswahlverfahren zugelassen. Hier werden sowohl schriftliche als auch mündliche Tests durchgeführt, die den Prüfern bei der Wahl der geeigneten Kandidaten als Anhaltspunkt dienen.
 
Die Ausbildungsorte der Beamten auf Widerruf sind klassische Lernorte. So findet die Ausbildung in der Regel in einer Verwaltungsschule statt. Zusätzlich zu den theoretischen Abschnitten, erhalten die Auszubildenden auch einen Einblick in die Praxis. Diese praktischen Abschnitte finden in Ausbildungsbehörden statt. Ein klassisches Beispiel für einen praktischen Ausbildungsort ist ein Zentrum für Familie und Soziales. Doch auch an Arbeitsgerichten oder Sozialgerichten ist ein Einsatz denkbar.

Wir legen Ihnen ans Herz, sich vor der Bewerbung immer ein umfassendes Bild vom angestrebten Beruf zu machen. Schließlich können Sie so bestmöglich vermeiden, dass Sie einem anderen den Ausbildungsplatz „wegschnappen“, obwohl der Beruf für Sie völlig unpassend ist. Hierbei möchten wir Sie gern unterstützen. Aus diesem Grund haben wir im Folgenden einige wichtige Informationen zum Berufsalltag eines Beamten für Soziales und Gesundheit im mittleren Dienst zusammengefasst.

Sie werden in erster Linie in der Sozialverwaltung eingesetzt. Eine typische Behörde ist das Zentrum für Familie und Soziales. Doch auch im Arbeits- oder Sozialgericht können Sie tätig werden.

Primäre Einsatzorte sind Büroräume. Doch auch am Informationsschalter können Sie zur Beratung von Bürgern eingesetzt werden.

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Ansprüche auf staatliche Leistungen zu prüfen. Hier ist es besonders wichtig, verantwortungsbewusst und präzise zu arbeiten. Auch der Kontakt zum Bürger gehört zu Ihren täglichen Aufgaben. Hierbei ist wichtig, dass Sie kommunikationsfähig, aber auch höflich und serviceorientiert arbeiten können.

Gehobener Dienst

Anders als im mittleren Dienst benötigen Sie für die Karriere als Beamter für Soziales und Gesundheit im gehobenen Dienst ein abgeschlossenes Studium.

Das Studium für den gehobenen Dienst findet in der Regel an Fachhochschulen statt, die sich auf öffentliche Verwaltung spezialisiert haben. Hierbei ist keinesfalls von der bloßen Vermittlung des relevanten Stoffes auszugehen. Das Studium setzt vielmehr auf eine Kombination aus Theorie und Praxis. Die Praxis wird in entsprechenden Behörden für Soziales und Gesundheit vermittelt. Ein typisches Beispiel ist das Zentrum für Familie und Soziales. Auch an einem Sozialgericht oder Arbeitsgericht können Sie eingesetzt werden. Die Praxis können Sie auch in einem kommunalen Sozialverband vermittelt bekommen. Insgesamt dauert das Studium drei Jahre. Wer das Studium erfolgreich besteht, wird vom Beamten auf Widerruf zum Beamten auf Probe ernannt.

Der gehobene Dienst als Beamter für Soziales und Gesundheit besteht vor allem aus der Bearbeitung bedeutender Einzelfälle. Hier arbeiten Sie hauptsächlich mit den gesetzlichen Vorschriften, die das Landesrecht oder das Bundesrecht hergeben. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das Bundesversorgungsgesetz.
 
Mithilfe der gesetzlichen Vorschriften überprüfen Sie Bürgeranträge, die in der Regel bestimmte staatliche Leistungen erhalten wollen. Sie prüfen dabei, ob der Anspruch gerechtfertigt ist. Ein typisches Beispiel ist der Antrag auf den Erhalt von Elterngeld. Hier wird nicht nur das Anrecht an sich, sondern auch die Höhe des zustehenden Elterngeldes überprüft und berechnet.

Eine Zulassung zum Studium ist nur dann möglich, wenn Sie eine Fachhochschulreife, allgemeine Hochschulreife oder einen Schulabschluss in vergleichbarer Hohe vorweisen können. Darüber hinaus ist es erforderlich, dass Sie die beamtenrechtlichen Voraussetzungen mitbringen. So müssen Sie beispielsweise ein gewisses Höchstalter einhalten und das Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen.

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Die Einsatzbereiche von Beamten für Soziales und Gesundheit sind vielfältig. Vor allem in der Sozialversorgung sind sie anzutreffen. Hier wird vor allem Ihre rechtliche Expertise bedeutsam. Doch darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihre Kommunikationsfähigkeit derart ausgeprägt ist, dass Sie zum regen Bürgerkontakt in der Lage sind.

Anders als andere Studienfächer, setzt das Studium zum Beamten für Soziales und Gesundheit im gehobenen Dienst auf einen hohen Praxisanteil. Im Rahmen der praktischen Einheiten lernen Sie in einer Ausbildungsbehörde bereits Ihre späteren Aufgaben kennen. So kümmern Sie sich zum Beispiel um Anträge auf staatliche Leistungen. Außerdem fällen Sie Entscheidungen über Anträge auf Elterngeld und Erziehungsgeld.
 
Nicht nur das Leistungsrecht, sondern auch das Entschädigungsrecht hat einen großen Stellenwert bei Ihrer Arbeit. Hier müssen Sie anhand des Bundesversorgungsgesetzes über die Anträge der Bürger entscheiden. Doch Ihr Berufsalltag ist nicht nur von juristischen Inhalten geprägt. Darüber hinaus sehen Sie sich als Beamter für Soziales und Gesundheit auch mit anderen Aufgabenbereichen konfrontiert. Hier ist in aller erster Linie an organisatorische bzw. verwaltende Tätigkeiten zu denken. Auch eine Tätigkeit im Rahmen der wirtschaftlichen Belange ist denkbar. Dabei arbeiten Sie vor allem im Haushaltsbereich. Auch in der Personalverwaltung können Sie zum Einsatz kommen.

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Dieser Text dient zur Information zum Berufsbild Beamte für Soziales und Gesundheit. Gern beraten Sie unsere Mitarbeiter detailliert und individuell zu den vielfältigen Absicherungs- und Vorsorgekonzepten der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Potsdam.

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