Landesverwaltungsbeamte in der Agrarverwaltung (geh. technischer Dienst)
Damit Sie sich für einen Schwerpunktbereich qualifizieren können, müssen Sie in manchen Bundesländern zunächst ein Praktikum mit einer Dauer von mehreren Monaten absolvieren. Im Rahmen der Ausbildung werden Sie in aller erster Linie mit juristischen Inhalten konfrontiert, die zu einem Großteil das Fundament Ihrer späteren Arbeit darstellen. Doch auch wirtschaftliche und landwirtschaftliche Inhalte spielen eine große Rolle bei der theoretischen Ausbildung.
Das Studium ist nach anderthalb Jahren abgeschlossen und endet mit Ihrer erfolgreichen Laufbahnprüfung. Nun werden Sie zum Beamten auf Probe ernannt und springen in den Berufsalltag. Ihre Tätigkeiten sind äußerst umfangreich. Sie werden primär als Sachbearbeiter für die verschiedensten Themenbereich rundum die Agrarwirtschaft tätig.
Landesverwaltungsbeamte in der Agrarwirtschaft (höherer Dienst)
Das Studium für den höheren Dienst können Sie erst dann antreten, wenn Sie eine berufspraktische Tätigkeit rund um den agrarwirtschaftlichen Bereich nachgewiesen haben. Hier genügt eine Berufsausbildung oder ein Praktikum mit einer Dauer von mehreren Monaten. Es erwarten Sie breit gefächerte Fachrichtungen. Beispielsweise zählen Landwirtschaft und Gartenbau zu den Kernbereichen des Studiums. Doch auch hier spielen Wirtschaft und Recht eine große Rolle.
Wer das Studium erfolgreich abschließt, hat eine vielversprechende Karriere vor sich. Im höheren Dienst bekleiden Sie in der Regel eine bedeutsame Führungsposition. So können Sie als Dienststellenleiter an den verschiedensten agrarwirtschaftlichen Behörden zum Einsatz kommen.
Landesverwaltungsbeamter in der Bergverwaltung (höherer technischer Dienst)
Damit Sie sich für den Vorbereitungsdienst qualifizieren können, müssen Sie einen adäquaten Hochschulabschluss vorweisen können. Als Fachrichtung muss dabei ein Bergfach eingeschlagen worden sein. Darüber hinaus müssen Sie eine Ausbildung als Beflissener absolvieren.
Im Rahmen eines zwei Jahre andauernden Referendariats erhalten Sie beispielsweise vertiefende Kenntnisse rund um die Themengebiete der Organisation und den Führungsaufbau von Unternehmen und Behörden des Bergbaus. Weitere Inhalte umfassen die Betriebsüberwachung und die Bergwirtschaft. Doch auch hier spielen selbstverständlich auch die entsprechenden juristischen Vorschriften wieder eine große Rolle.
Neben der Theorie, kommen auch die praktischen Einheiten im Referendariat nicht zu kurz. So können Sie beispielsweise Dank Praktika in Oberbergämtern oder Landesämtern für Bergbau bereits während des Referendariats einen Einblick in Ihr späteres Dienstleben erhaschen.
Sobald Sie das Referendariat erfolgreich abgeschlossen haben, übernehmen Sie als Landesverwaltungsbeamter in der Bergverwaltung im höheren technischen Dienst eine Führungsposition.
Landesverwaltungsbeamte für Verfassungsschutz (geh. Dienst)
Im Rahmen eines drei Jahre andauernden Studiums erhalten Sie vertiefende theoretische und praktische Kenntnisse für Ihren späteren Dienst. Zu den Studieninhalten gehören vor allem rechtliche und politische Grundlagen. Doch auch Wirtschaft nimmt einen großen Teil der Theorie ein. Im Rahmen von Praktika beim Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln und einer Landesbehörde für Verfassungsschutz können Sie bereits während des Studiums umfangreiche Einblicke in Ihren späteren Berufsalltag erlangen.
Nachdem Sie das Studium erfolgreich beendet haben, steigen Sie in einer Behörde des Verfassungsschutzes ein. Die Aufgabenbereiche sind dabei breit gefächert. Sie können unmittelbar verfassungsfeindliche Aktivitäten bekämpfen oder aber im Personalwesen verwaltend tätig werden.
Landesverwaltungsbeamte für Verfassungsschutz im mittleren Dienst
Als Landesverwaltungsbeamter für Verfassungsschutz im mittleren Dienst ist kein Studium notwendig. Sie absolvieren Ihren Vorbereitungsdienst in Form einer zweijährigen Ausbildung. Diese weist nicht nur theoretische Inhalte auf, sondern setzt zu einem großen Teil auch auf einen praktischen Bezug. Die theoretischen Abschnitte werden vor allem von juristischen Grundlagen bestimmt. Besonders wichtig für Landesverwaltungsbeamte für Verfassungsschutz im mittleren Dienst ist eine gute Menschenkenntnis. Nur so können Sie für bestmögliche Unterstützung bei der Bekämpfung verfassungsfeindlicher Aktivitäten sorgen.
Allgemein ist die Tätigkeit als Landesverwaltungsbeamter im Verfassungsschutz mit einem hohen Stresslevel verbunden. Hier ist es wichtig, dass Sie einen starken Gesundheitsschutz haben. Die beihilfekonforme private Krankenversicherung der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner GmbH in Potsdam ist die optimale Absicherung für Ihre Gesundheit.
Landesverwaltungsbeamte für Vermessungstechnik im mittleren Dienst
Für die Ausbildung ist es Voraussetzung, dass Sie einen mittleren Schulabschluss vorweisen können. Hier ist ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit qualifizierender Ausbildung passend.
Im Rahmen einer 18 Monate langen Ausbildung erlernen Sie nicht nur wichtige theoretische Kenntnisse rund um die Fachbereiche der Mathematik und Geografie, sondern schnuppern darüber hinaus in verschiedene Ämter der Vermessungstechnik hinein. Wer sich für eine derartige Laufbahn interessiert, sollte einige wichtige Grundvoraussetzungen mitbringen. Hierzu zählen grundlegende Kenntnisse in Mathematik und Geografie. Darüber hinaus sollte Deutsch in Wort und Schrift sicher beherrscht werden. Auch das präzise und sorgfältige Arbeiten ist eine wichtige Voraussetzung für angehende Landesverwaltungsbeamte in diesem Fachbereich.
Haben Sie die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, werden Sie beispielsweise mit der Vermessung von Straßen und Baugebieten betraut. Dabei müssen Sie auch entsprechende Pläne entwerfen. Ein guter Umgang mit den zur Hilfe stehenden Messgeräten sind dabei das A und O.