Was ändert sich?
Jedoch hat diese Einkommensgrenze für Beamte keine Gültigkeit. Die PKV stellt eine passgenaue Ergänzung zu Ihrer Beihilfe dar. Durch eine Gesetzesänderung, welche seit diesem Sommer gilt, ist die sogenannte Pauschale Beihilfe für Neubeamte in Bremen äußerst interessant. Eine Bezuschussung zur gesetzlichen Krankenversicherung ist ab sofort möglich, wobei die Vorteile der privaten Krankenversicherung weiterhin überwiegen. Die gesamte Familie kann von ihr profitieren, denn sowohl Ehepartner als auch Kinder können privat versichert werden.
Durch die Erhöhung der Beihilfesätze für Angehörige sinken die Versicherungsbeiträge der PKV. Ungeachtet etwaiger Vorerkrankungen kann die gesamte Beamtenfamilie diese private Gesundheitsabsicherung genießen. Vorausgesetzt Sie stellen Ihren Antrag bei der PKV innerhalb von sechs Monaten nach Ihrer Verbeamtung. Dann werden Sie, unabhängig von Ihrem persönlichen Gesundheitszustand, über die “Öffnungsaktion” aufgenommen. Demzufolge sollten sich Jungbeamte, sowie Studenten, Referendare und Lehrer in Bremen frühzeitig und eingehend mit dem Thema Krankenversicherung beschäftigen.
Höhe der Beihilfe
Beamte auf Widerruf, Probe, Zeit oder Lebenszeit werden von Ihrem Dienstherrn mit der Beihilfe unterstützt. 50 % der Gesundheitskosten werden von ihm getragen. Für Beamte, die die Pauschale Beihilfe nicht in Anspruch nehmen, erhöht sich dieser Anteil bei Pensionären, verheirateten Beamten und Beamten mit Kindern auf bis zu 70%. Für Beamte die die Pauschale Beihilfe in Anspruch nehmen, verbessert sich die Höhe der Beihilfe nicht. Auch Pensionäre mit Pauschaler Beihilfe erhalten nur 50% Zuschuss durch den Dienstherren. Beamte mit individueller Beihilfe erhalten in Bremen mindestens 60% Beihilfe als Pensionäre, wodurch die Kosten für die beihilfekonforme Krankenversicherung sinken.
Diese Sätze haben in Bremen für alle Familienmitglieder Gültigkeit. Ehe- bzw. Lebenspartner dürfen jedoch ein Jahreseinkommen von bis zu 10.000 Euro nicht überschreiten, um von der Beihilfe zu profitieren und als berücksichtigungsfähig zu gelten
Durch die PKV abgesichert
Durch flexible beihilfekonforme Tarife lassen sich die verbleibenden Kosten abdecken, welche der Großteil der PKV-Unternehmen im Repertoire hat. Sollte sich im Ruhestand der Beihilfesatz ändern, wird der Versicherungsschutz angepasst und der Beitrag sinkt.
Vorerkrankungen sind keine Hürde
Durch die GKV abgesichert
Die Absicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist auch möglich, jedoch kann das schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Fällt die Entscheidung für die Pauschale Beihilfe, so müssen Beamte unwiderruflich und ihr Leben lang auf ihren individuellen Beihilfeanspruch verzichten. Das ist gesetzlich fixiert. Ein zukünftiger Wechsel in ein anderes Bundesland (Hamburg, Berlin und Brandenburg ausgenommen, denn dort existiert die Pauschale Beihilfe ebenfalls), kann große finanzielle Probleme bedeuten. Denn in den übrigen Bundesländern und dem Bund gibt es diesen Arbeitgeberzuschuss nicht und der Anspruch geht demzufolge verloren. In diesem Fall müssen Beamte für den vollständigen Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung selbst aufkommen.
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