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Fink & Wagner GmbH
Absicherung durch eine Pflegevorsorge

Absicherung durch eine Pflegevorsorge

Die Lebenserwartungen der Menschen in den westlichen Industriestaaten steigen kontinuierlich an. Damit steigt auch das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Pflegebedürftige Menschen wünschen sich in der Regel, in ihrer vertrauten Umgebung, zu Hause betreut zu werden. Stationär in einem Pflegeheim wird etwa ein Drittel der Bedürftigen gepflegt. Alle anderen werden von ihren Angehörigen oder Mitarbeitern ambulanter Pflegedienste versorgt. 

Wann spricht man von Pflegebedürftigkeit?

Laut Pflegeversicherungsgesetz (Sozialgesetzbuch XI) § 14 Abs. 1 gilt seit dem Jahr 2017: „Pflegebedürftig (…) sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.“ 

Bereits heute sind etwa fünf Prozent der 70- bis 75-jährigen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Bei den über 90-Jährigen sind es mehr als 60 Prozent. Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein, da viele Menschen Unterstützung und Pflege benötigen, aber von der Pflegekasse keinen Pflegegrad zugesprochen bekommen. Die Absicherung des finanziellen Risikos bei Pflegebedürftigkeit sollte ein essenzielles Kernthema in der privaten Altersvorsorge eines jeden von uns sein. Von den Pflegeversicherungen wird nur ein Teil der Kosten im Pflegefall übernommen.

Stationäre Pflegeleistungen

Ist die Pflege zu Hause aufgrund des körperlichen oder geistigen Zustandes nicht mehr möglich, bleibt als letzter Ausweg die vollstationäre Pflege in einem Pflegeheim, wo sich rund um die Uhr professionelle Pflegekräfte um die Pflegebedürftigen kümmern können. Dies ist die teuerste Form der Pflege. Für Unterkunft, Verpflegung und Pflege muss in Deutschland mit durchschnittlich € 3.000 pro Monat gerechnet werden. Wurden Sie beispielsweise in den Pflegegrad 2 eingestuft und möchten im Pflegeheim untergebracht werden, erhalten Sie von Ihrer Pflegekasse monatlich € 770,-. Das heißt, die Differenz von 2.230,- müssten Sie jeden Monat selbst aufbringen. Mit einer gesetzlichen Rente werden Sie dies kaum finanzieren können.

Pflegebedürftigkeit nach einem Unfall

Pflegebedürftig werden nicht nur ältere Mitmenschen. Jeder kann zum Pflegefall werden, beispielsweise durch einen Unfall. Erleidet ein junger Mensch so schwere Verletzungen, dass er ein Leben lang im Pflegeheim versorgt werden muss, kann das zum finanziellen Fiasko und zur psychischen Extrembelastung werden. 

Die Einteilung in Pflegegrade

Bis zum 31.12.2016 erfolgte die Einteilung in Pflegestufen. Zum 1.1.2017 wurde ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt und eine Umstellung der Leistungsbeträge wurde wirksam. Seitdem werden Pflegebedürftige nicht mehr in Pflegestufen, sondern die Pflegegrade 1 bis 5 eingeordnet.

  • Pflegegrad 1 - geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2 - erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3 - schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 4 - schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5 - schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung 

Leistungen der Pflegeversicherung im Pflegefall 

Die Höhe der monatlichen Zahlung richtet sich nach dem Pflegegrad und beträgt ab 2017:

  • Pflegegrad 1 - € 125 für ambulante und stationäre Pflegeleistungen
  • Pflegegrad 2 - € 698 für ambulante, € 770 für stationäre Pflegeleistungen
  • Pflegegrad 3 - € 1.298 für ambulante und € 1.262 für stationäre Leistungen
  • Pflegegrad 4 - € 1.612 für ambulante, € 1.775 für stationäre Leistungen
  • Pflegegrad 5 - € 1.995 für ambulante und € 2.005 für stationäre Pflegeleistungen

Pflegevorsorge Vario – Leistungen der Pflegezusatzversicherung der DBV

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Unabhängig von der Pflegestufe können Sie ein monatliches Pflegegeld in Höhe von mindestens € 100 vereinbaren
  • Im Leistungsfall zahlt Ihnen die DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Leipzig das für den jeweiligen Pflegegrad vereinbarte Pflegegeld 
  • Wofür Sie das Geld verwenden, können Sie frei entscheiden 
  • Ab der Einstufung in den Pflegegrad 4 sind Sie von Beitragszahlungen befreit
  • Die Pflegekosten steigen stetig. Damit das Niveau Ihres Versicherungsschutzes stabil bleibt, erhöht sich das Pflegegeld bis zum 71. Geburtstag alle drei Jahre automatisch um 10 % – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dies gilt auch, wenn zwischenzeitlich der Pflegefall eingetreten ist
  • Sie profitieren Sie von der Dynamik-Regelung bis zu den versicherbaren Höchstgrenzen
  • Keine Wartezeiten: Anspruch auf das Pflegegeld der DBV haben Sie ab dem 1. des Monats, in dem die Pflegebedürftigkeit festgestellt wurde
  • Werden Sie innerhalb eines Monats in einen höheren Pflegegrad eingestuft, erhalten Sie für den gesamten Monat die Leistung, welche für den neuen Pflegegrad abgesichert wurde
  • Sie können die Leistungen von Pflegevorsorge auch im europäischen Ausland in Anspruch nehmen

Mit der Option auf Höherversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung können Sie das Pflegegeld erhöhen oder weitere Pflegegrade nachversichern. Voraussetzung ist, dass zwischenzeitlich kein Pflegefall eintritt beziehungsweise kein Antrag auf Pflege vorliegt. Bis zum 71. Geburtstag ist zu folgenden Anlässen die Nachversicherung um jeweils maximal € 500 möglich:

  • Beginn des sechsten Versicherungsjahres
  • Abschluss der Berufsausbildung 
  • Beruflicher Statuswechsel, zum Beispiel Änderung der Beamtenlaufbahn 
  • Geburt eines Kindes
  • Beginn der Berufsausbildung eines Kindes 
  • Veränderung der Rahmenbedingungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

Im Basisschutz können Sie die Pflegegrade 4 und 5 mit bis zu € 500 im Monat absichern. Im Tarif Beste Preis-Leistung zahlt die DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Leipzig für die Pflegegrade 2 bis 5 bis zu € 1.400. Im Komplettschutz werden alle Pflegegrade abgedeckt. Sie erhalten monatlich bis zu € 1.900.

Die Leistungen von Pflegevorsorge Akut beinhalten unter anderem: 

Beratung zu Pflegeleistungen:

  • Leistungen der Kranken- und Pflegekassen
  • Beantragung von Pflegeleistungen 
  • Zuordnung in einen Pflegegrad
  • Beantragung von Sozialhilfe
  • Antrag auf Feststellung des Vorliegens und des Grades einer Behinderung sowie auf Ausstellung eines entsprechenden Ausweises
  • Benennung von Ärzten/Fachärzten
  • Freizeit-, Bildungs- und Reiseangebote für Pflegebedürftige und Angehörige
  • Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen
  • Betreute Rückkehr in die eigene Wohnung

Beratung und Vermittlung von Pflegeleistungen:

  • Zu ambulanten Pflegediensten, stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen sowie zur Kurzzeitpflege
  • Pflegehilfsmittel

Erledigung von Einkäufen, Besorgungen und Botengängen, beispielsweise zu Banken, Sparkassen, Behörden, Ärzten oder Apotheken an bis zu zwei Tagen in der Woche. Unterstützung bei Behördengängen durch eine Begleitperson, Fahrdienst an bis zu zwei Tagen in der Woche. Betreuen von Kindern bis 14 Jahre: 

  • Beaufsichtigung durch Fachpersonal bis zu sieben Tage/Woche
  • Fahrdienst zu Schule, Kindergarten oder Betreuungseinrichtung

Sowie Versorgung von Haustieren und Installation von Hausnotrufsystemen.

Fordern Sie individuelle Beratung an

Mit dem Thema Pflegebedürftigkeit setzen sich viele erst auseinander, wenn Sie oder ein Angehöriger zum Pflegefall werden. Lassen Sie sich unverbindlich von den Mitarbeitern der DBV Deutsche Beamtenversicherung Fink & Wagner in Leipzig beraten und sorgen Sie rechtzeitig vor! 

So erreichen Sie uns

DBV Deutsche Beamtenversicherung
Fink & Wagner GmbH
Käthe-Kollwitz-Straße 1
04109 Leipzig
0341 35490015
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Käthe-Kollwitz-Straße 1
04109 Leipzig

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peter.wagner5@dbv.de

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Montag bis Freitag:
09:00 - 18:00 Uhr

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