Ausbildung
Beamte für Soziales und Gesundheit absolvieren im Rahmen ihrer Ausbildung einen Vorbereitungsdienst. Wie genau die Ausbildung abläuft, ist in den entsprechenden Verordnungen der Bundesländer festgeschrieben.
In der Regel dauert die Ausbildung zum Beamten für Soziales und Gesundheit im mittleren Dienst zwei Jahre. Im Anschluss an die Ausbildung erhalten Sie die Befähigung zum mittleren Dienst. Um für die Ausbildung zum Beamten für Soziales und Gesundheit im mittleren Dienst zugelassen zu werden, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Am wichtigsten ist ein mittlerer Bildungsabschluss. Auch ein Bildungsabschluss an der Hauptschule kann genügen, wenn eine entsprechende Qualifikation vorliegt. Zusätzlich zum Bildungsabschluss müssen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein. Darüber hinaus müssen Sie einen schriftlichen Test sowie ein Bewerbungsgespräch durchlaufen.
Die Beamtenanwärter werden an klassischen Orten ausgebildet. In aller erster Linie sind dies Verwaltungsschulen der Länder. Den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren die Beamtenanwärter in entsprechenden Ausbildungsbehörden.
Berufsbild
Sie sollten sich nicht blind als Beamter für Gesundheit und Soziales bewerben. Zunächst sollten Sie sich ein Bild über den entsprechenden Dienstalltag machen. Damit Sie einige grundlegende Fragen beantwortet bekommen, haben wir im Folgenden einige Eckdaten zum Dienst als Beamter für Soziales und Gesundheit aufgelistet.
Dienststellen
Als Beamter für Soziales und Gesundheit werden Sie in aller erster Linie in der Sozialverwaltung oder einer Sozialversicherung eingesetzt. Dabei bearbeiten Sie vor allem Angelegenheiten, welche einen Bezug zur Sozialversicherung oder Sozialversorgung haben. Beispielsweise kommen Sie im Zentrum für Familie und Soziales zum Einsatz. Darüber hinaus sind Einsatzorte staatlicher oder kommunaler Verwaltung als Einsatzgebiet möglich. Auch an einem Gericht können Sie als Beamter für Soziales und Gesundheit Ihren Dienst leisten. So ist die Arbeit an einem Arbeitsgericht oder Sozialgericht denkbar.
Arbeitsort
Normalerweise erledigen Sie Ihre Arbeit als Beamter für Soziales und Gesundheit in klassischen Büroräumen. Darüber hinaus ist ein Einsatz an einem Informationsschalter denkbar. Hier werden Sie in aller erster Linie beratend für den Bürger tätig. Sie nehmen Anträge entgegen und geben Auskünfte über vorhandene Fragen.
Berufsinhalt
Beamte für Soziales und Gesundheit im mittleren Dienst werden primär als Sachbearbeiter eingesetzt. Sie erteilen Auskünfte an interessierte Bürger, bearbeiten Anträge und tragen Sorge für buchhalterische Aufgaben. Ihre dienstlichen Tätigkeiten werden in Sozialversorgung und Sozialversicherung eingeteilt. Der Fokus der Sozialversorgung liegt ganz klar auf Themengebieten wie Entschädigungsrecht und Schwerbehindertenrecht. Hierbei werden nicht nur gestellte Ansprüche geprüft, sondern auch berechnet.
Auch die gesetzliche Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung nehmen einen großen Teil in Ihren Aufgabenbereichen ein.
Die Tätigkeit an einem Arbeitsgericht oder Sozialgericht kann sehr abwechslungsreich sein. So stellen Sie Ladungen zu und müssen Sitzungsprotokolle erstellen.